Verhalten

 

Über das Verhalten der Fische findet man im Internet nicht so viele Informationen, da sich nicht sehr viele Menschen dafür interessieren. Da ich jedoch meine Artgenossen täglich beobachte, möchte ich euch ein bisschen von ihnen erzählen. Nicht jedoch als Profi, sondern einfach als Freund meiner Artgenossen.

Es gibt bei Kampffischen, Antennenwelsen und den meisten anderen männlichen Fischen Rivalitäten um die Weibchen. Bei allen Fischen gibt es eine Rivalität um das Futter, Stichwort: Futterneid.

Einmal hatten wir ein aggressives Guppy-Weibchen. Sie war weiß und jagte die anderen Fische, die sich sehr vor ihr fürchteten und panikartig die Flucht ergriffen. Dieses Guppie-Weibchen hat mein Besitzer des Friedens wegen in einer Zoohandlung abgegeben.

Auch mein Artgenosse, der zweite Antennenwels kam in eine Zoohandlung, nachdem er mich täglich verjagte und schikanierte. Es war ein Männchen wie ich. Wenn ein Fisch krank ist, wird er sehr häufig von den anderen gemobbt. Dies ist leider unter allen Lebewesen, leider auch unter Menschen, häufiger der Fall. Schwache werden gemobbt.

Manche Fischarten lieben die Strömung und surfen in der Strömung. Dies machen zum Beispiel die Golden und die Black Mollies. Es ist ein schöner Anblick, einen surfenden Fisch, der jede Menge Spaß hat, zu sehen. Wir nennen es Fisch-Agility.

Fische sind sehr verfressen und merken nicht, wann sie genug haben. Deshalb muss der Aquarianer auf die richtige Futtermenge für seine Fische selbst achten.

Ältere Fische sind weniger aktiv. Sie müssen sich öfters ausruhen. Dies gilt auch für trächtige Weibchen.

Besonders Martina erschreckt sich öfter da ein Fisch von uns scheinbar wie tot daliegt. Fische können Positionen einnehmen, in denen sie wie tot erscheinen. Prüft vorsichtig, ob der Fisch noch am Leben ist.