Herzlich willkommen

 

Einleitung

Liebe Fischfreunde,

mein Name ist Putzerli, der Antennenwels. Nun habe ich doch beschlossen, meinen Blog zu führen. Ich hatte es mir eine längere Zeit überlegt. Dann dachte ich, dass es doch eine gute Idee ist. Meine Grafik kennt ihr ja schon, ich führe euch durch die Unterseiten von Fischfreude.de

Oben seht ihr den echten Putzerli, wie er schon seit 2012 bei meinen Besitzern lebt. Er ist tatsächlich schon fast sieben Jahre alt und es geht im gut. So manches habe ich schon im Aquarium erlebt und es waren sehr schöne, aber manchmal auch sehr traurige Geschichten, beispielsweise, wenn ein gar nicht so altes Fischlein an einer Erkrankung gestorben ist oder ihm einfach die Schwimmblase geplatzt ist, so wie dies vorgestern passiert ist.

 

Wie alles begann

Auf den Fotos seht ihr Pavel und Martina. Das sind unsere Besitzer, die auch hinter dieser Webseite stehen. Pavel ist leidenschaftlicher Katzenfotograf, Katzenberater, Catsitter und PC-Software-Experte und Martina ist Übersetzerin Tschechisch-Deutsch, Autorin, Ernährungsberaterin, Layouterin, Udemy-Dozentin und Music- and Sound-Creator. Sie sind verheiratet und beide leben in Frankfurt am Main im schönen Hessen.

Im Sommer des Jahres 2012, als auch Kater Blacky noch lebte, hatte Martina einen guten Übersetzungsauftrag, der ihr einiges einbrachte und so kamen sie auf die Idee, ein Aquarium anzuschaffen. Pavel hatte Martina bereits öfters von seinen Fischen erzählt, die er früher in seiner Heimatstadt Poděbrady in Tschechien gehalten hat. Er hat damals Skalaren und Guppys gehalten.

Bei uns gibt nun seit 2012 unser Gesellschaftsbecken, in dem Blacky Mollys, Golden Mollys, Platys, Raubschnecken und ich als Putzerli lebe. Früher hatten wir einen etwas anderen Besatz, allerdings kam leider die berüchtigte Neon-Krankheit, so dass leider alle acht oder zehn Neons, die bei uns lebten, eingeschläfert werden mussten. Sie haben erbärmlich nach Luft gerungen und sahen auch nicht mehr gut aus. Damals gab es leider noch kein Mittel gegen die Neon-Krankheit. Heutzutage soll es bereits eines geben.

Ein paar Jahre hatten wir Guppys in unseren Aquarium wohnen, allerdings nahm die Sterblichkeit dieser Fische sehr zu, so dass Pavel keine neuen Guppys mehr geholt hat. Die Golden und Black Mollys sind körperlich stabiler und gesünder.

Mich kann man als den ältesten Fisch im Becken bezeichnen. Ich bin von Anfang an dabei und habe viel gesehen.

Dann haben wir noch ein 25-Liter-Kampffisch-Becken im Flur, dort lebt Kafi Blue-Red. Er mag keine dunkelblauen Kleidungsstücke, da wird er aggressiv. Kafi Blue-Red ist erst seit kurzem bei uns, nachdem der Meditations-Kafi leider nach etwa zwei Jahren an Altersschwäche gestorben ist. Er bekommt keine roten Mückenlarven, da diese schädlich für Kampffische sind.

Der Wasserwechsel

Pavel macht alle 14 Tage Wasserwechsel, pünktlich und zuverlässig. Wir Fische möchten nicht in unserem eigenen Dreck sitzen, das will wohl niemand. Deshalb macht Pavel den Wasserwechsel regelmäßig, selbst, wenn es ihm einmal nicht so gut geht.

Er hat dafür ein ausgeklügeltes Schlauch-System, das er an die Wasserleitung anschließt. Er macht immer einen 80prozentigen Wasserwechsel, damit wir es auch wirklich frisch und sauber haben. Wir danken es ihm mit einem langen Fisch-Leben.

 

Das Futter

Pavel besorgt für uns das beste Futter. Wir freuen uns über das vitamin- und mineralstoffreiche Futter, das uns allen gut schmeckt. Für mich Antennenwels hat er spezielle Wels-Tabletten. Leider schmecken diese Wels-Tabletten auch den Black Mollys, Golden Mollys und Platy, so dass abends bei der Fütterung immer ein erbitterter Kampf um die Wels-Tablette ausbricht.

Pavel versucht, mir die Wels-Tabletten so nah wie möglich in das Becken zu werfen. Da die anderen Fische jedoch wesentlich wendiger sind als ich, sind sie schneller an den Tabletten. Und dies, obwohl die anderen Fische ihr eigenes leckeres Flocken-Futter haben, mit dem sie sehr glücklich sind.

Der Kampffisch Blue-Red hingegen bekommt nur fleischhaltiges Futter, also Mückenlarven, Cyclops und andere Kampffisch-Delikatessen. Jedoch, wie gesagt, niemals rote Mückenlarven.

 

 

Die Wasserpflanzen

In den beiden Aquarien hat Pavel ganz viele Wasserpflanzen eingepflanzt. Martina drängt ihn immer, noch mehr Pflanzen einzupflanzen. Sie sagt, dass es besonders die Kampffische sehr dicht bewachsen lieben und auch wir Fische im Gesellschaftsbecken mögen einen dichten Bewuchs. Besonders die Jungfische, die noch von den erwachsenen Fischen gefressen werden, benötigen viele dichte Pflanzen, damit sie sich vor ihren Fressfeinden schützen können.

Die Neons, die früher bei uns lebten, mögen hingegen keinen dichten Bewuchs. Sie sind Raubfische und freuen sich, wenn sie ihre Beute gut sehen können.

Allerdings können wir euch leider nicht sagen, wie diese Pflanzen genau heißen. Der Kampffisch hat eine Anubias, die anderen kennen wir leider nicht. Allerdings gelangen mit den Pflanzen immer wieder Schnecken in die Aquarien, so dass wir schon ein paar Raubschnecken im Aquarium haben.

 

Die Kampffische

Seit vielen Jahren halten Pavel und Martina Kampffische. Martina hatte ihren ersten Kampffisch zum Geburtstag geschenkt bekommen. Auch, wenn Tiere an und für sich keine geeigneten Geburtstagsgeschenke sind, war dies kein Problem, da sich die beiden wirklich um uns kümmern und uns auch nicht weggeben.

Es lebten bei uns Kafi Blubb, ein blauer, sehr lebensfroher Kampffisch, der sehr glücklich in dem 25-Liter-Aquarium war. Leider hat er eine sehr schlimme Hauterkrankung bekommen, an der er dann gestorben ist. Kafi Blubb hat ein Buch veröffentlicht, dass ihr auf der Startseite dieser Webseite findet.

Dann lebte Kafi Roti zwei Jahre bei uns. Auch Kafi Roti hat ein Buch über sein Leben bei Pavel und Martina geschrieben. Dann kam der Meditations-Kafi. Er konnte stundenlang an derselben Stelle still sitzen, woher er auch seinen Namen hat. Der Meditations-Kafi wurde auch etwa zwei Jahre alt. Er war sehr aggressiv und attackierte Martina und Pavel häufig, da besonders Martina gerne rote Kleidung trägt. Das mochte der Meditations-Kafi überhaupt nicht.

Ganz wichtig ist, dass ihr bitte niemals einen Fisch per Overnight-Lieferung bestellt. Einmal hatten dies Martina und Pavel gemacht, das arme Fischlein war nach etwa drei Tagen tot. Er ist verschimmelt. Dies kann natürlich auch an dem Lebendfutter gelegen haben, dass dies infiziert war und ihn krank gemacht hat. Mittlerweile wird nur noch Tiefkühlfutter den Kafis gefüttert.

Nun kennt ihr ein wenig die Menschen, die hinter der Webseite stehen, ihr kennt den Besatz, das Futter, die Bewohner der Aquarien und die Kampffisch-Ahnengalerie.

Liebe Grüße

euer

Putzerli